EinS e.V. wurde 2019 gegründet und ist eine politisch unabhängige Gruppierung von engagierten Bürgerinnen und Bürgern aus Estenfeld und Mühlhausen. Als eingetragener Verein sind wir offen für alle, die unseren Ort gerne mitgestalten wollen. Seit 2020 sitzen wir mit vier Mitgliedern im Gemeinderat und stellen den 3. Bürgermeister. Hier und darüber hinaus liegt unser Fokus auf einer unabhängigen, neutralen und sachlichen Sicht auf die Themen im Ort. Dabei geht es uns immer um die Sache und nicht ums Prinzip!
Unter dem Motto „EinS3 für Estenfeld und Mühlhausen“ konzentriert sich das Wahlprogramm unseres Bürgermeisterkandidaten Christian Albert sowie des gesamten EinSer-Teams für die Kommunalwahl 2026 schwerpunktmäßig auf folgende drei Oberthemen:
Gelebtes Miteinander – Gesunde Ortsentwicklung – Intakte Infrastruktur
Was im Ort passiert und geschieht, geht uns alle an! Austausch, Transparenz und ein ehrliches und faires Miteinander hat für uns höchste Priorität.
Wir wollen deshalb…
- … weiter an der Bürgerfragerunde festhalten
Seit 2020 findet die auf unsere Initiative 4x im Jahr statt. Hier haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich mit Fragen und Anregungen aber auch mit Lob und Kritik ans gesamte Gemeinderatsgremium zu wenden. Und da muss es nicht immer um die großen Maßnahmen und Anschaffungen gehen. Oftmals sind es ja gerade die kleinen, leicht umsetzbaren Dinge, die das Leben schöner machen und das Dorfleben bereichern. - … weiter die Vereinssprecherrunde anbieten
Vor einigen Jahren haben wir EinSer dieses Treffen reaktiviert, um die Absprache und Vernetzung unter den Vereinen wieder mehr zu fördern. Und das ist wichtig – schließlich sind die Vereine ein wichtiges Fundament unseres Miteinanders. 2x im Jahr kommen alle Vereinsverantwortlichen aus Estenfeld und Mühlhausen zusammen, um die jeweiligen Veranstaltungen und Feste festzulegen, die den Rahmen des kulturellen Angebots sowie des gesellschaftlichen Lebens in Estenfeld und Mühlhausen bilden. - … weiter die Jugend- und Seniorenarbeit unterstützen
Durch die neugeschaffene Stelle der Gemeindejugendpflege und das neue Jugendzentrum in der Friedrich-Ebert-Straße eröffnen sich für die gemeindliche Jugendarbeit ganz neue Möglichkeiten. Zusätzlich zur bereits bestehenden Jugendarbeit in den Vereinen und Organisationen des Ortes, ist hier in den letzten Monaten viel Gutes entstanden und es haben tolle Projekte und Aktionen stattgefunden. Das gilt es weiter auszubauen und zu unterstützen. Schließlich ist die Jugend von heute die Zukunft von morgen!
Gleiches gilt für die Seniorenarbeit im Ort. Der Seniorenbeirat leistet hier seit Jahren eine wertvolle Arbeit, die es gleichermaßen zu wertschätzen und fördern gilt. Dazu zählt auch, das Angebot an generationenübergreifenden Aktionen und Veranstaltungen zu stärken. - … die Kommunikation zwischen Rathaus und Bürgern verbessern
Was im Gemeinderat beschlossen wird, geht uns alle an. Aus diesem Grund müssen auch alle zur Verfügung stehenden Medien zur Informationsweitergabe genutzt und entsprechend bespielt werden. Das reicht von den klassischen Print- bis hin zu den sozialen Medien. In diesem Zusammenhang sehen wir auch die Neubesetzung der Stelle für „Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“ als unverzichtbar. Leider ist diese Position seit Jahren vakant. Sie ist ein wichtiger Baustein für die Imagepflege unserer Gemeinde sowie für eine professionelle Kommunikation in Estenfeld und Mühlhausen sowie darüberhinaus.
Trotz angespannter Haushaltslage durch Schul- und Kindergartenneubau darf es keinen Stillstand geben. Gute und wichtige Projekte zur Ortsentwicklung müssen diskutiert und durchdacht werden dürfen.
Wir wollen deshalb…
- … ein förderfähiges und realistisches Konzept für die Kartause voranbringen
In den letzten Jahren wurde durch verschiedenste Aktionen, Feste, Veranstaltungen und Workshops immer wieder deutlich, wie gut die Kartause von den Estenfelderinnen und Estenfeldern angenommen wird. Jetzt gilt es endlich, ein schlüssiges und umsetzbares Konzept für die nächsten Jahre auf den Weg zu bringen. Hier ist neben Kreativität vor allem der offene und ergebnisorientierte Austausch auf unterschiedlichsten Ebenen nötig, um das bestmögliche für die Kartause und letztlich für den Ort herauszuholen. Dabei geht es nicht darum, sich der aktuellen finanzielle Lage zu verschließen und blindlings ins „Blaue“ zu planen. Vielmehr geht es um das Abstecken einen besonnenen Weges – hin zu einer vernünftigen und machbaren Lösung. - … energetische Projekte unterstützen und fördern
Der Klimawandel ist ein globales Problem. Dennoch können wir hier vor unserer Haustüre auch einen kleinen Teil dazu beitragen, die Situation nicht noch weiter zu verschlimmern. In der Vergangenheit ist in unserer Gemeinde schon einiges diesbezüglich passiert, wie beispielsweise die Aufforstung des Gemeindewaldes, die bewusste Auswahl klimaresistenter Bäume für den Bürgerpark oder die Anpassung der Gestaltungssatzung hinsichtlich der Nutzung von Photovoltaik-Anlagen. Auch bauliche Maßnahmen zum Schutz vor Überschwemmungen durch immer öfter auftretende Starkregenereignisse wurden vorgenommen. Diesen Weg wollen wir weitergehen und immer wieder den künftigen Gegebenheiten anpassen und zukunftsfähige Modelle und Möglichkeiten, auch für private Haushalte, prüfen und öffnen. Dabei ist die Förderung und der Ausbau erneuerbarer Energien und der öffentlichen Ladeinfrastruktur sowie ein sorgsamer Blick auf unsere heimische Natur unverzichtbar. - … den Ausbau digitaler Services voranbringen
Als zusätzlicher Service für alle Bürgerinnen und Bürger muss das digitale Angebot auf den Internetseiten der Gemeinde Estenfeld kontinuierlich erweitert werden und der Zugang, beispielsweise zu Anträgen und Satzungen, ausgebaut werden. Der persönliche Kontakt zu den Ämtern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Rathauses muss dadurch allerdings unberührt bleiben, denn der direkte Draht zur Verwaltung ist nach wie vor wichtig. - … neue Gewerbe- und Wohnbauansiedlung prüfen
Durch die Nähe zur Stadt Würzburg und die gute Autobahnanbindung ist unsere Gemeinde nicht nur ein attraktiver Wohnort für Pendler, sondern auch eine idealer Gewerbestandort. Hier gilt es gleichermaßen Entwicklungspotentiale zu erschließen, die aber gerade mit Blick auf Wohnbebauung auch die innerörtliche Nachverdichtung nicht außer Acht lässt.
Die Straßen und Kanäle sind sind unser wertvollstes Gut. Tagtäglich sind wir darauf angewiesen. Entsprechend gilt es, besonders sorgsam damit umzugehen und den Bestand zu pflegen und zu bewahren.
Wir wollen deshalb…
- … einen Maßnahmenplan zum Straßen- und Kanalunterhalt erstellen
Viele Straßen und Kanäle sind deutlich in die Jahre gekommen und müssen saniert werden. Doch wo fängt man an? Ein vorausschauender, fachlich gesteuerter und nach Priorität gestaffelter Maßnahmenplan für Instand- und Sanierungsarbeiten sorgt hier für Klarheit und Planungssicherheit – sowohl was die Finanzierung als auch die Umsetzung angeht. Durch eine präventive Planung kann man aktiv werden, bevor es zu Schäden und weiteren Kosten kommt. - … den ÖPNV und alternative Mobilitätskonzept im Blick behalten
Der öffentliche Nahverkehr (ÖPNV) ist für Estenfeld und Mühlhausen sehr wichtig. Genauso wichtig ist es aber auch darauf zu achten, dass sich dieses Angebot an den Bedürfnissen der Menschen, die hier leben, orientiert und gegebenenfalls anpasst. Aber auch alternative Mobilitätskonzepte, wie Car-Sharing oder Rufbus-Services wie „Call Heinz“, der bereits im südlichen Landkreis Würzburg erfolgreich im Einsatz ist, haben in den letzten Jahren in der Region immer mehr an Bedeutung gewonnen. Beides ist bislang in unserer Gemeinde noch nicht verfügbar. Wir wollen uns dafür einsetzen, derartige Angebote künftig in Estenfeld und Mühlhausen möglich zu machen. - … die Verkehrssicherheit und Barrierefreiheit fördern
Bereits im Jahr 2022 haben wir als Fraktion EinS in einem Antrag mehrere Stellen im Ortsgebiet benannt, wo in Sachen „Verkehrssicherheit und Barrierefreiheit“ dringender Handlungsbedarf besteht. Dabei geht es sowohl um die Schulwegsicherheit, aber auch um die allgemeine Situation – gerade für Ältere und Menschen mit Handicap. Erste Erfolge sind die beiden Querungshilfen in der Lengfelder Straße. Doch Gefahrenstellen gibt es noch viele im Ort – die gilt es priorisiert zu entschärfen und damit für mehr Sicherheit zu sorgen. In diesem Zusammenhang muss auch zwingend auf den Radverkehr und den weiteren Ausbau einer vernünftigen Radwege-Infrastruktur geachtet werden.