Stellungnahme der Einser-Gemeinderatsfraktion zur Weißen Mühle

Die Weiße Mühle ist eines der markantesten Gebäude von Estenfeld, bekannt weit über unsere Ortsgrenzen hinaus. Es ist bedauerlich, dass das dazugehörende Restaurant nun schon seit über zwei Jahren gastronomisch ungenutzt ist – denn es könnte, mit einem guten Pächter, ein Aushängeschild für unsere Gemeinde sein. Wir Einser begrüßen es daher sehr, dass im Gemeinderat seit einigen Monaten konstruktiv daran gearbeitet wird, die Gaststätte bald wieder mit Leben zu erfüllen.

Doch so wünschenswert eine baldige Wiedereröffnung auch ist: Es ist wichtig, nicht vorschnell zu agieren. Deshalb haben wir in der Gemeinderatssitzung am gestrigen Dienstag einen Antrag der Fraktion der CSU Estenfeld/Mühlhausen abgelehnt – die Fraktionen von SPD&bürgerforum Estenfeld/Mühlhausen und Bündnis 90/Die Grünen Estenfeld stimmten ebenfalls dagegen. Der Antrag der CSU beinhaltete zwei Beschlussvorschläge: Der erste sah vor, das Restaurant nach Behebung der gröbsten baulichen und technischen Probleme an die Initiativbewerber Wolfgang Roth und das Wirtsehepaar Christ zu vergeben, um es ab dem Jahr 2022 zu bewirtschaften. Nachdem dieser Vorschlag mehrheitlich keine Zustimmung fand, kam der zweite auf den Tisch: Er verfolgte dasselbe Ziel – nur mit einer vorherigen Ausschreibung im Mitteilungsblatt.

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Kindergarten Wilhelm-Hoegner-Straße (2)

Wer in letzter Zeit am Bolzplatz in der Wilhelm-Hoegner-Straße vorbeigekommen ist, hat es sicher schon gesehen: Die Spielfläche ist von zwei breiten Furchen durchzogen, ringsum türmen sich hohe Erdhügel auf. Wir Einser-Gemeinderäte sind in den vergangenen Wochen häufiger gefragt worden, ob denn nun der Bau des neuen Kindergartens beginnen würde. Unsere Antwort, die wir gerne für alle hier wiederholen: Nein, die Arbeiten sind noch nicht losgegangen. Die Erdbewegungen, die kürzlich stattgefunden haben, sollten Aufschluss darüber geben, ob sich im Untergrund Bodendenkmäler befinden. Das ist nicht der Fall. Eine wichtige Erkenntnis – und ein weiterer Schritt auf dem Weg zum offiziellen ersten Spatenstich.

Kindergarten Wilhelm-Hoegner-Straße

Wieder sind wir dem Baubeginn für den neuen Kindergarten in der Wilhelm-Hoegner-Straße einen Schritt näher gekommen: In der jüngsten Sitzung hat der Gemeinderat einstimmig die fünfte Änderung des Bebauungsplans „Westlich der Konrad-Adenauer-Straße“ beschlossen – nachdem zuvor alle Stellungnahmen von Bürgern und Trägern öffentlicher Belange angehört und sorgfältig abgewogen wurden. Aus diesem Anlass ein Hinweis, der uns Einsern sehr am Herzen liegt: Die Bürgerbeteiligung ist ein zentrales Element einer funktionierenden Demokratie – nur wer mitredet, seine Meinung sagt, hat die Chance, etwas zu verändern. Leider geht es bei solchen Beiträgen allzu oft um Partikularinteressen. Selbstverständlich gilt es auch diese zu würdigen – aber zuweilen müssen Bürger einfach zurückstecken, wenn es um das große Ganze geht. Im konkreten Fall haben wir über das Wohl und die Zukunft unserer Kinder zu entscheiden – und die stehen für uns über allem.

Kita- und Kindergartenbeiträge

Die Corona-Pandemie ist für Familien ein echter Kraftakt. Viele Eltern haben ihre Kinder in den vergangenen Monaten nicht in Krippe, Kindergarten und Hort geschickt und die Kleinen stattdessen zu Hause betreut, um Kontakte zu reduzieren. Es ist daher das einzig Richtige, sie dafür wenigstens finanziell zu entlasten, finden wir Einser-Gemeinderäte. Daher haben wir in der jüngsten Sitzung geschlossen dafür gestimmt, dass die Gemeinde Estenfeld 30 Prozent der Beiträge übernehmen solle – die restlichen 70 Prozent trägt der Freistaat Bayern. An den Kindergartenverein Estenfeld als Träger werden nun 60 Euro pro Krippenkind, 15 Euro pro Kindergartenkind und 30 Euro pro Hortkind ausbezahlt. Für die Monate Januar bis März 2021 summiert sich die Mitfinanzierung auf 14.250 Euro – für April und Mai wird es wohl eine weitere Erstattung geben. Die gleiche Staffelung würde bei den 24 Estenfelder Kindern greifen, die eine auswärtige Einrichtung besuchen – sollten die Träger einen entsprechenden Antrag stellen. Die Elternbeiträge werden nur dann ersetzt, wenn die Kinder(not)betreuung an monatlich höchstens fünf Tagen in Anspruch genommen wird.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Verwaltungsgemeinschaft

Die Verwaltungsgemeinschaft (VG) Estenfeld hat erstmals eine Mitarbeiterin, die sich ausschließlich um die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit kümmert: Patricia Revels. Dass es diese Stelle gibt, ist der Initiative von EinS zu verdanken. Schon in unserem Wahlprogramm hatten wir angekündigt, wir würden uns dafür einsetzen, „dass eine moderne und transparente Öffentlichkeitsarbeit die Außenwirkung der Gemeinde positiv beeinflusst – auch über die Ortsgrenzen hinaus“. Diesem Versprechen haben wir Taten folgen lassen und einen entsprechenden Antrag in der VG-Versammlung gestellt. Für die ungeteilte Zustimmung dort wollen wir uns bei allen Gemeinderäten aus Estenfeld, Prosselsheim und Eisenheim bedanken. Und der „Neuen“ im Rathaus wünschen wir viel Spaß und Erfolg bei ihren spannenden Aufgaben!

Carsharing in Estenfeld?

Das Teilen von Autos, neudeutsch Carsharing genannt, gewinnt vor allem in Städten immer mehr an Bedeutung. Doch auch in stadtnahen Kommunen ist ein solches Angebot auf dem Vormarsch. Wie es mit dem Interesse in Estenfeld aussieht, möchte der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen Estenfeld herausfinden. Dazu wird es eine Umfrage geben, die der Gemeinderat in seiner vergangenen Sitzung beschlossen hat. Auch von uns Einsern gab es viermal ein „Ja“. Der Rücklauf wird zeigen, ob der Bedarf für das Carsharing wirklich vorhanden ist. Sollten sich viele Bürgerinnen und Bürger dafür aussprechen, wird es als Nächstes darum gehen, einen passenden Anbieter und einen Stellplatz im Ort zu finden.Euch allen EinSchönes Wochenende!

Streit um Öffnung der Hoegner-Straße

Seit Jahrzehnten schwelt der Streit: Soll die Wilhelm-Hoegner-Straße zur alten B 19 hin geöffnet werden oder nicht? Uns Einser-Gemeinderäten liegt viel daran, nach so langer Zeit endlich zu einer Lösung beizutragen – ganz sachlich, nicht emotional. Ein entscheidender Schritt ist in unseren Augen die Verkehrsprognose, die am Ende der Marathon-Sitzung am Dienstag einstimmig in Auftrag gegeben wurde. Die Zahlen werden Auskunft darüber geben, wie stark die Konrad-Adenauer-Straße durch eine Öffnung der Wilhelm-Hoegner-Straße tatsächlich entlastet würde – eine solche Untersuchung hat zu unserem Erstaunen bislang nicht stattgefunden. Bei den Berechnungen des Fachbüros wird auch berücksichtigt, dass in der Wilhelm-Hoegner-Straße ein Kindergarten gebaut wird – und nach der Fertigstellung der Hol- und Bringverkehr hinzu kommt. Die Ergebnisse der Verkehrsprognose sind für uns und den gesamten Gemeinderat eminent wichtig und werden die Entscheidung für oder gegen eine Straßenöffnung maßgeblich beeinflussen.

Rekordsitzung

Neuer Rekord: Bis nach Mitternacht hat die außerordentliche Gemeinderatssitzung zur Wilhelm-Hoegner-Straße gedauert – so lange wie noch keine Sitzung zuvor, seit wir dabei sind. Ganz genau um 0.12 Uhr waren wir durch mit 94 Seiten Stellungnahmen und Beschlussvorschlägen. Vergnügungssteuerpflichtig war das nicht – aber extrem wichtig. Worum es inhaltlich ging, erfahrt ihr demnächst hier…

Neue Grundschule

Es wird das größte und teuerste Bauprojekt in der Geschichte Estenfelds: Auf dem Schulgelände in der Riemenschneiderstraße wird in den nächsten Jahren eine neue Grundschule errichtet – und zusätzlich eine neue Kindertagesstätte. In der vergangenen Gemeinderatssitzung hat das beauftragte Architekturbüro hjp (Würzburg) den Vorentwurf seiner Planungen vorgestellt. Er sieht die Grundschule als Gebäude mit Erdgeschoss und zwei Obergeschossen vor, elf Klassen sollen darin Platz finden. Eine Besonderheit ist die große Bibliothek, in der Schul- und Gemeindebücherei zusammengefasst werden. Die Kindertagesstätte kommt mit einem Stockwerk weniger aus – im Erdgeschoss wird der Kindergarten (vier Gruppen) untergebracht, in der oberen Etage der Hort (sechs Gruppen).

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Estenfelder Corona-Teststrecke

Sie ist ein wichtiger Beitrag für mehr Sicherheit in diesen turbulenten Zeiten: Am heutigen Freitag, 16. April, eröffnet die Corona-Schnellteststrecke am Bauhof. Jede Bürgerin und jeder Bürger hat hier die Gelegenheit, sich einmal pro Woche kostenlos testen zu lassen – allerdings nur mit Termin. Wir „Einser“ danken allen Freiwilligen, die es möglich gemacht haben, diese Teststrecke einzurichten und die beim künftigen Betrieb mithelfen.

Neuer Bücherschrank

Auf dem Platz vor dem Rathaus, direkt neben dem Vereinsbaum, ist der neue öffentliche Bücherschrank aufgestellt worden. Er war eine Idee von SPD&bürgerforum Estenfeld/Mühlhausen und wurde im Gemeinderat auch von uns Einsern unterstützt. Die Intention dahinter: ein reger Austausch. Bücher, die man nicht mehr benötigt, darf man für andere in den Schrank stellen – und dafür Bücher anderer, die man interessant findet und lesen möchte, mitnehmen. „Bildung to go“ quasi.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Schmökern – und ein Schönes Wochenende!

Weiße Mühle

„Keine vorschnelle, sondern eine durchdachte Lösung“

Wie wir „Einser“ bei der „Weißen Mühle“ vorgehen wollen:

Seit über zwei Jahren ist das Restaurant „Weiße Mühle“ geschlossen. Nach der Trennung von den alten Pächtern hat die Gemeinde bislang auch noch keinen Nachfolger gefunden. Jetzt hat sich allerdings mit einer Initiativbewerbung ein potenzieller neuer Pächter dem Gemeinderat vorgestellt. Dabei handelt es sich um Wolfgang Roth aus Lengfeld. Er würde die Gaststätte pachten. Den gastronomischen Betrieb würde das Ehepaar Lisa und Markus Christ übernehmen, die bereits erfolgreich die „Erks Stube“ in Lengfeld führen.

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Schulbank

Andere haben heute einen freien Samstag, die Estenfelder Gemeinderäte drücken die Schulbank: In der Weißen Mühle geht es heute den ganzen Tag um Themen, die für Ratsmitglieder wichtig sind – und natürlich sind auch wir Einser mit dabei. Gerade als Neulinge im Gremium können wir von so einer Klausur bestimmt sehr profitieren. Übrigens: Um auf Nummer sicher zu gehen, haben wir alle einen Corona-Selbsttest gemacht – viermal war das Ergebnis negativ. An die geltenden Infektionsschutz-Regeln halten wir uns selbstverständlich trotzdem. So, und jetzt auf in den „Unterricht“…

Earth Hour

Jedes Jahr im März findet die „Earth Hour“ statt. Diese „Stunde der Erde“ wurde 2007 vom World Wide Fund For Nature (WWF) ins Leben gerufen. Unter dem Motto „Licht aus. Klimaschutz an.“ sind die Menschen auf der ganzen Welt an diesem Tag aufgerufen, für mindestens eine Stunde nicht zwingend notwendiges Licht auszuschalten. Damit soll ein Zeichen gegen die Energieverschwendung durch unnötige Beleuchtung und anderen Stromverbrauch gesetzt werden. Und am morgigen Samstag, 27. März, ist es wieder soweit!

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Lebensmittelautomat für Mühlhausen

Braucht Mühlhausen einen Automaten, aus dem sich die Einwohner mit Lebensmitteln versorgen können? Unsere Gemeinderatskollegen Bernd Galm und Silke Scheller haben sich in ihrem Ort umgehört – und das Echo war eindeutig: Nein, ein solches Angebot wird nicht benötigt.

Wir Einser sehen das ganz genau so und haben deshalb in der jüngsten Gemeinderatssitzung geschlossen dagegen gestimmt – aus verschiedenen Gründen:

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Estenfelder Wald

Ein etwa 15 Hektar großes Waldstück in der Abteilung „Kapellenholz“ soll bis auf Weiteres forstwirtschaftlich unberührt bleiben und sich selbst überlassen werden. Diese Idee der CSU Estenfeld/Mühlhausen hat auch bei uns Einsern Gefallen gefunden – wir haben den Antrag, der in der jüngsten Gemeinderatssitzung gestellt wurde, deshalb gerne unterstützt. Nur am Begriff des „Naturwaldes“, wie der Bereich bezeichnet werden sollte, haben wir uns etwas gestoßen. Unser Einwand: Ein „Naturwald“ bedeutet mehr, als eine Fläche nicht zu bewirtschaften und dort kein Holz zu schlagen – man muss ihn auch für die Bevölkerung erlebbar gestalten, und dies ist an der schwer zugänglichen Stelle ja nicht vorgesehen. Nichtsdestotrotz: Von uns Einsern gab es im Gemeinderat alle Stimmen dafür, das Waldstück zu einem Refugium für Wildtiere und Vögel werden zu lassen.

ÖPNV für junge Menschen

Junge Menschen frühzeitig für die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) zu begeistern – das ist das Ziel, das der Verkehrsverbund Mainfranken (VVM) mit dem 365-Euro-Ticket verfolgt. Bei uns Einsern kommt das Angebot gut an, denn nun können Schüler/innen und Auszubildende für einen Euro pro Tag mit dem Bus, der Straßenbahn und der Bahn quer durchs Verbundgebiet fahren – und zwar das ganze Jahr. Daher haben wir in der jüngsten Gemeinderatssitzung geschlossen dafür gestimmt, dass Estenfeld sich an den Kosten beteiligt. Die Gemeinde und der Landkreis steuern nun jeweils 100 Euro pro Ticket bei, sodass die Käuferin oder der Käufer lediglich 165 Euro aufbringen muss.

Ein Jahr nach der Wahl

Wie doch die Zeit vergeht… Am 15. März 2020 gelang uns EinSern, dank eines großartigen Wahlergebnisses, der erstmalige Einzug in den Gemeinderat. Mit 18,45% wurden wir aus dem Stand drittstärkste Fraktion und sind damit seither mit 4 Gemeinderäten im Gremium vertreten. Zudem stellen wir den 3. Bürgermeister. An dieser Stelle möchten wir nochmal von Herzen DANKE all unseren Unterstützer*innen sagen! Wir werden uns selbstverständlich auch in den kommenden Jahren weiter konstruktiv im Gemeinderat einbringen, Ortspolitik transparent darstellen und für Estenfeld und Mühlhausen da sein!

Spende an den Kindergartenverein

EinS e. V. spendet 600 Euro an den Kindergartenverein. Schon Anfang des Jahres hat EinS e. V. (Estenfeld in Schwung) dem örtlichen Kindergartenverein 600 Euro überwiesen. Jetzt, da die Kindergärten in den sogenannten eingeschränkten Regelbetrieb zurückgekehrt sind, konnte endlich auch die Übergabe des symbolischen Schecks stattfinden. Das Geld haben wir „Einser“ in der Vorweihnachtszeit beim Verkauf unserer Kalender eingenommen, auf denen historische Fotos von Estenfeld zu sehen sind.

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Gelbe Tonnen

„Die Bedenken ernst nehmen und reagieren“

Gelbe Tonnen: EinS fordert Rückkehr zum Zwei-Wochen-Rhythmus

Im Herbst 2020 wurden an alle Haushalte in Estenfeld und Mühlhausen die neuen Gelben Tonnen verteilt. Für einen Übergangszeitraum bis Ende des Jahres 2020 wurden sie alle zwei Wochen geleert – seit Januar 2021 kommt das Abfuhrunternehmen, die Firma Knettenbrech + Gurdulic, nur noch alle vier Wochen.

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Vereine und Corona

2020 war auch für die Vereine ein sehr schwieriges Jahr: Sie konnten wegen der Corona-Lage keine öffentlichen Veranstaltungen durchführen – und neue Mitglieder haben sie deshalb auch so gut wie keine gewonnen. Gegenüber früheren Jahren haben sich ihre Einnahmen stark verringert. Die überarbeitete „Richtlinie für die Gewährung von freiwilligen Zuwendungen“, die der Estenfelder Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen hat, sieht eine Verdopplung der Zuschüsse vor. Im vergangenen Jahr haben die Vereine zusammen 16.345 Euro von der Gemeinde erhalten, 2021 wären es dann 31.389 Euro – vorausgesetzt, die Eckdaten, die für den Berechnungsschlüssel maßgeblich sind (Mitgliederzahl usw.), bleiben gleich. Wahrscheinlich wird sich diese Summe noch geringfügig verändern. Wir Einser haben der Änderung geschlossen zugestimmt, denn unsere Vereine sind für den Zusammenhalt im Ort unersetzlich – deshalb sollten wir sie gerade jetzt mehr denn je unterstützen.

Kreisverkehr in Richtung Kürnach

Spurrinnen, Risse im Asphalt, verschobene und lockere Pflastersteine: Der Kreisverkehr am Ortsausgang Richtung Kürnach ist so stark beschädigt, dass eine Sanierung wirtschaftlich keinen Sinn mehr ergibt. Der Estenfelder Gemeinderat hat deshalb in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, ihn komplett zu erneuern. Wir Einser haben dem Projekt zwar geschlossen zugestimmt, weil die Verkehrssicherheit auf der stark befahrenen Strecke gewährleistet sein muss. Dennoch haben wir in der Diskussion auch kritisch hinterfragt, wie es sein könne, dass ein Kreisel nach nur 25 Jahren bereits „am Ende“ sei.

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Gemeinderatssitzungen

Ist es angesichts der aktuellen Corona-Lage noch zeitgemäß, dass der Gemeinderat zu seinen Sitzungen in voller Stärke zusammenkommt? Mit dieser Frage hatte sich das Estenfelder Gremium in seiner jüngsten Sitzung zu beschäftigen. Wir Einser sind der Meinung: Ja, das geht. Denn die Gemeinderatssitzungen finden aktuell nicht im vergleichsweise engen Rathaussaal statt, sondern in der Mehrzweckhalle. Dort ist genug Platz zum Abstandhalten, alle Räte tragen brav ihre Schutzmasken – und die Belüftung ist auch gut. Hinzu kommt: In nächster Zeit stehen einige wegweisende Beschlüsse an, bei denen es unserer Ansicht nach wichtig ist, dass der ganze Gemeinderat darüber entscheidet. Unserer Einschätzung sind alle anderen Fraktionen gefolgt.

200 Kalender mit historischen Fotos

200 Kalender mit historischen Fotos von Estenfeld haben wir in der Vorweihnachtszeit verkauft. Einen Teil des Erlöses, genau 600 Euro, hat nun der Kindergartenverein von uns überwiesen bekommen. Wenn der Lockdown vorüber ist, wollen wir noch einen symbolischen Scheck überreichen. Vielleicht können wir uns dann ja sogar schon die Spielsachen anschauen, die der Verein von unserem Geld kaufen möchte.

Ein gutes neues Jahr 2021

Wir wünschen Euch allen ein gutes neues Jahr 2021! Passt auf euch auf und bleibt gesund! Eure EinSer